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Menschen sitzen im dampfenden Becken der Secret Lagoon in Flúðir, während die tief stehende Sonne durch den Wasserdampf scheint.

Secret Lagoon oder Blue Lagoon? Unser Island-Vergleich

Du überlegst, ob auf Island wirklich immer die Blue Lagoon sein muss? Nach Gullfoss, Geysir und Friðheimar landen wir abends in der Secret Lagoon in Flúðir und merken schnell, warum sich dieser Stopp für uns deutlich richtiger angefühlt hat als der große Name.

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Wusstest Du, dass ein Ticket für die Blue Lagoon auf Island schnell fast 100 Euro kostet? Teilweise sogar noch mehr. Und wusstest Du, dass die Secret Lagoon dagegen fast wie ein Gegenentwurf wirkt?

Wir haben beides getestet. Heute geht es um unseren Abend in der Secret Lagoon in Flúðir und darum, warum dieser Stopp für uns besser funktioniert hat als die deutlich bekanntere Blue Lagoon.

Runterkommen nach Gullfoss, Geysir und Friðheimar

Hinter uns liegen Tomatensuppe im Friðheimar, Gullfoss und Geysir. Also genau so ein Tag, an dem man viel sieht, viel unterwegs ist und irgendwann merkt, dass jetzt auch mal gut ist.

Gerade deshalb passt die Secret Lagoon am Abend so gut. Sie fühlt sich nicht wie noch ein Programmpunkt an, sondern eher wie der Ort, an dem man nach so einem Tag wieder runterkommt.

Wir buchen die Tickets schon vor der Reise. Vor Ort geht dann alles schnell: kurz rein, in die Umkleide und wenig später stehen wir schon am Becken.

Was die Secret Lagoon anders macht

Die Secret Lagoon ist kleiner, einfacher und weniger inszeniert als die Blue Lagoon. Genau das macht für uns viel aus.

Rechts neben dem Hauptbecken liegen die kleinen Eisbäder. Direkt daneben beginnt der Weg über die Holzplanken an den heißen Quellen entlang. Es dampft, blubbert und wirkt nicht wie eine Kulisse, die extra für Besucher gebaut wurde, sondern eher wie ein Ort, der einfach da ist.

Auch zum Fotografieren fanden wir die Secret Lagoon angenehmer. Man kann die Umgebung viel besser mitnehmen. Nicht nur Wasser und Menschen, sondern auch das Drumherum. Genau das hat uns dort besser gefallen als in der Blue Lagoon.

Blue Lagoon oder Secret Lagoon?

Die Blue Lagoon sieht schon besonders aus, keine Frage. Dieses milchig-blaue Wasser, die hellen Felsen, das ganze Setup – das hat Wirkung. Aber bei uns fühlte sich das an einigen Stellen auch mehr nach Anlage als nach Natur an.

Bei der Secret Lagoon war das anders. Weniger voll, weniger geschniegelt, weniger auf Effekt gebaut. Dazu kommt der Preis. Für die Secret Lagoon zahlst Du ungefähr 30 Euro, für die Blue Lagoon schnell fast 100 Euro oder mehr pro Person. Das ist schon ein Unterschied, den man nicht wegdiskutieren kann.

Wenn man beides kennt, fällt der Vergleich leichter. Die Blue Lagoon ist größer und bekannter. Die Secret Lagoon fühlt sich dafür ehrlicher an.

Das eigentliche Ding: heiß, kalt, kribbelig

Was bei uns wirklich hängen bleibt, ist nicht nur das warme Wasser selbst, sondern der Wechsel zwischen heiß und eiskalt.

Natürlich probieren wir die kleinen Eisbecken aus. Die sind nicht einfach nur frisch, sondern richtig kalt. Und wenn man danach zurück ins warme Wasser geht, kribbelt erst mal alles. Genau dieses Wechselspiel macht die Erfahrung für uns besonders.

Dazu kommt der Boden im Becken. Man läuft nicht über einen glatten Untergrund wie in einem normalen Spa, sondern über Vulkangestein und Kiesel. Das fühlt sich anders an und gehört dort einfach dazu.

Was vor Ort praktisch zu wissen ist

Wenn man etwas braucht, bekommt man vor Ort eigentlich fast alles. Dann zahlt man eben dafür, aber es ist da.

Was ich vorab empfehlen würde: Nimm Dir lieber selbst ein günstiges wasserdichtes Case für das Smartphone mit. Vor Ort gibt es zwar auch etwas, aber das wirkte auf uns ziemlich teuer für das, was es ist.

Wir verzichten darauf und ich laufe stattdessen mehrmals zwischen Wasser und Umkleide hin und her, weil ich doch noch Aufnahmen machen will. Geht auch, ist aber ehrlich gesagt etwas umständlich.

Für wen sich die Secret Lagoon lohnt

Die Secret Lagoon ist aus unserer Sicht kein Ort zum Toben. Man fährt da nicht hin, um Action zu haben, sondern um im warmen Wasser zu sitzen, zu quatschen und den Tag langsam ausklingen zu lassen.

Gerade wenn Du in Island nicht nur die bekanntesten Spots abhaken willst, sondern auch Lust auf einen Ort hast, der nicht ganz so gehypt ist, passt die Secret Lagoon gut. Für uns wirkte sie eher wie ein Platz, an den man wirklich gern geht, und nicht wie etwas, das man halt mitnimmt, weil es alle machen.

Am Ende war das für uns der deutlich stimmigere Abend. Nicht schicker, nicht größer, aber einfach angenehmer.


Reisezeitraum: Vom 21.02.2025 bis zum 02.03.2025, Tag 6 (26.02.2025)

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