
Ein Tag auf Snæfellsnes mit Robben, Schnee und hohen Wellen
Du hast nur einen Tag auf Snæfellsnes? Dann nimm warme Sachen mit, fahr langsam und steig trotzdem aus. Robben, schwarze Kirche, rutschige Straßen und Wellen, die man nicht kleinreden kann. Genau darum geht es in diesem Beitrag.
Morgens ist die Gruppe noch nicht ganz bereit fürs Frühstück. Also nutze ich die Zeit, gehe nochmal vor die Ferienwohnung und starte die Drohne über der Snæfellsnes-Halbinsel.
Von oben sieht man direkt, warum diese Ecke oft als Island im Taschenformat beschrieben wird. Schwarze Dächer, dunkle Flüsse, ein See, verschneite Landschaft und dazwischen diese Weite, die man auf Bildern zwar zeigen, aber nicht komplett erklären kann. Für uns ist es der Start in einen Tages-Roadtrip über die Halbinsel. Wir haben nicht endlos Zeit, wollen aber so viel wie möglich mitnehmen.
Und genau darum geht es an diesem Tag: Was kann man auf Snæfellsnes erleben, wenn man nur einen vollen Tag hat? Robben am Strand, eine schwarze Kirche, verschneite Schluchten, hohe Wellen, Leuchttürme, Kaffee und am Ende das Gefühl, dass diese Halbinsel eigentlich locker Stoff für zwei volle Tage oder mehr bietet.
Snæfellsnes an einem Tag: Island im Taschenformat



Nach dem Frühstück steigen wir in den Toyota und fahren durch die verschneite Landschaft zu unserem ersten Stopp: Ytri Tunga. Wir wollen Robben sehen. Erst entdecken wir nur einen kleinen Kopf im Wasser. Dann wandert unser Blick nach rechts und plötzlich liegen dort sicherlich 15 Tiere.
In freier Wildbahn habe ich persönlich bisher nur wenige Robben gesehen. Hier liegen sie einfach am Strand, faulenzen, blöken sich gegenseitig an und kabbeln ein bisschen herum. Am Ufer stehen vielleicht 30 Leute, aber es fühlt sich nicht voll an. Eher so, als würden alle versuchen, möglichst leise Teil der Szene zu sein.
Meine Kamera glüht trotzdem. Später bereue ich ein wenig, dass ich über 300 Fotos mache, weil ich sie natürlich auch alle wieder aussortieren muss. Ich mag keine zehn fast identischen Bilder vom gleichen Robbenkopf. Aber in dem Moment denkt man nicht daran. Da denkt man nur: Noch eins. Und vielleicht hebt sie ja gleich nochmal den Kopf.
Auf dem Weg zurück zum Auto sehen wir dann noch einen großen Walknochen. Das ist ein komischer Moment. Einerseits ist es schade, weil hier offenbar ein Wal oder ein Teil davon angespült wurde. Andererseits gehört genau das auch zu dieser Natur dazu. Island ist schön, aber eben nicht weichgespült.

Ytri Tunga: Robben beobachten auf Snæfellsnes
Ytri Tunga ist für uns direkt ein guter Einstieg in den Tag. Nicht, weil der Ort besonders spektakulär aussieht, sondern weil man hier wirklich eine Chance hat, Robben aus nächster Nähe zu beobachten. Eine Garantie gibt es natürlich nicht. Es sind wilde Tiere. Aber wenn sie da sind, lohnt sich der Stopp.
Mein Tipp: Nimm dir ein bisschen Zeit, bleib mit Abstand stehen und hetze nicht direkt wieder zum Auto. Gerade wenn man mit Kamera unterwegs ist, passiert oft erst nach ein paar Minuten etwas Interessantes. Gleichzeitig sollte man sich nicht verrückt machen. 300 Fotos sind schnell gemacht. 300 Fotos sind aber auch schnell ein Abend Arbeit in Lightroom.
Búðakirkja: schöne Kirche, unangenehme Anfahrt

Unser nächstes Ziel heißt Búðakirkja. Die kleine schwarze Kirche steht mitten in einer winterlichen Landschaft. Schwarzes Holz, weißer Schnee, ockergelbes Gras. Für Fotos ist das natürlich dankbar. Aber bevor wir überhaupt dort ankommen, bekommen wir eine Lektion, die ziemlich knapp ausgeht.
Als wir von der Hauptstraße auf die schmalere Straße abbiegen und später um eine Kurve fahren, will das Auto nicht mehr so, wie wir wollen. Ich bremse ordentlich, merke aber sofort: Das Auto kommt nicht wirklich zum Stehen. Wir rutschen bestimmt fünf bis zehn Meter weiter und landen auf der Gegenfahrbahn beziehungsweise am Straßenrand.
Wir haben Glück, dass uns aus Richtung Kirche gerade niemand entgegenkommt.
Im Auto spielen wir die Situation danach ein bisschen herunter. Man lacht kurz, sagt irgendwas, damit es nicht ganz so ernst wirkt. Aber ich weiß, dass das auch anders hätte ausgehen können. Ich habe danach noch eine ganze Weile Herzrasen und fahre deutlich langsamer weiter. Solche Situationen gehen mir im Nachhinein immer durch den Kopf. War ich zu schnell? Hätte ich früher bremsen müssen? Und wie schnell unterschätzt man eigentlich eine Straße, nur weil man in einem Geländewagen mit Mini-Spikes sitzt?
Die Antwort ist leider: ziemlich schnell.
Also ja, Búðakirkja ist ein schönes Fotomotiv. Aber der wichtigere Punkt ist: Unterschätze Island im Winter nicht. Auch nicht mit gutem Auto. Auch nicht auf Straßen, die erst harmlos aussehen.
Die Kirche selbst ist dann deutlich entspannter als die Anfahrt. Wenn man ein paar Schritte mehr macht, bekommt man auch ein Foto ohne Menschen. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, aber kein Ort, an dem wir lange bleiben. Der Zeitplan ist eng und Snæfellsnes hat noch einiges vor.



Rauðfeldsgjá Gorge im Schnee: beeindruckend, aber rutschig

Weiter geht es zur Rauðfeldsgjá Gorge, einer großen Schlucht, in die man bei gutem Wetter ein Stück hineinwandern kann. Bei gutem Wetter. Das ist hier der entscheidende Teil.
Bei uns liegt ordentlich Schnee. Die Wege sind rutschig und einen halbwegs sicheren Weg in die Schlucht hinein gibt es für uns nicht. Das merken wir natürlich erst, als wir schon direkt davor stehen. Robert stapft deutlich selbstbewusster durch den rutschigen Schnee. Ich habe eher Muffensausen. Die Ladies der Gruppe bleiben vorsichtshalber auf halbem Weg stehen und schauen sich die Felsformationen aus der Distanz an.
Rückblickend ist das wahrscheinlich die bessere Entscheidung.
Die Schlucht ist auch mit Schnee beeindruckend. Diese dunklen Felsen, der enge Spalt, die Größe der Wand vor einem. Aber man muss nicht zwingend direkt davor stehen, wenn der Weg unangenehm wird. Gerade auf Island neigt man schnell dazu, noch ein paar Meter weiterzugehen, weil es vielleicht dort vorne noch besser aussieht. Manchmal reicht aber auch der Blick aus etwas Abstand. Besonders, wenn alles glatt ist.
Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Wenn bei der Rauðfeldsgjá Gorge viel Schnee liegt, prüfe ehrlich für dich, ob sich der Weg sicher anfühlt. Der Blick aus der Entfernung ist immer noch gut. Ein ausgerutschter Fuß macht den Tag nicht besser.
Gatklettur: Steilküste, Regen und schwarze Felsen



Unser nächster Stopp kommt genau richtig, denn hier gibt es Toiletten. Und nicht nur die Schwangeren in unserer Gruppe sind darüber dankbar. Das gehört zu einem Roadtrip auf Island eben auch dazu. Man plant Sehenswürdigkeiten, aber manchmal freut man sich einfach über einen Parkplatz mit Klo.
Der Stopp heißt Gatklettur und gehört zu einer weiten Küstenlandschaft, in der das Meer ordentlich gegen die Felsen schlägt. Inzwischen wird es wärmer. Es schneit nicht mehr, sondern regnet. Klingt erstmal nicht besser, ist aber Island. Wenn man nur bei gutem Wetter aussteigt, bleibt man wahrscheinlich zu oft im Auto sitzen.
Also gehen wir raus.
Vor uns liegen schwarze Felsen, darüber Möwen, darunter Wellen, die immer wieder gegen die Küste knallen. Wir warten auf diese Momente, in denen die Gischt hochzieht und das Weiß des Wassers kurz die dunklen Felsen aufreißt. Als Fotograf und Social-Media-Mensch könnte man wahrscheinlich allein auf diese Halbinsel fahren und danach behaupten: Ich war auf Island. Ein bisschen ironisch gemeint, aber auch nicht völlig falsch.
Snæfellsnes zeigt auf kleinem Raum sehr viel von dem, was man mit Island verbindet. Küste, Lava, Schnee, Tiere, Leuchttürme, kleine Orte und Wetter, das sich nicht entscheiden kann.
Leuchtturm von Malarrif: Wellen, die man nicht kleinreden kann

Beim nächsten Stopp springe ich bei schlechtem Wetter nochmal alleine aus dem Auto. Wir sind am Leuchtturm von Malarrif. Und wenn ich vorher schon dachte, dass die Wellen bei Gatklettur hoch sind, dann wirken sie hier nochmal kräftiger.
Die See ist unruhig, die Felsen liegen dunkel im Wasser und die Wellen brechen mit einer Wucht daran, die man auf Fotos nur halb transportieren kann. Inmitten dieser Landschaft steht der Leuchtturm. Ein menschliches Bauwerk für Orientierung und Sicherheit. Drumherum sieht es eher so aus, als hätte die Natur keine Lust, Rücksicht darauf zu nehmen.

Das klassische Bild, bei dem eine riesige Welle hinter dem Leuchtturm hochschlägt und alle nass werden, gelingt mir nicht. Ist vielleicht auch besser so. Rechts neben dem Leuchtturm hat man dafür einen guten Blick auf die Felsen im Meer und die Wellen, die daran brechen.
Für mich ist das der Ort, der an diesem Tag am meisten hängen bleibt. Nicht wegen eines besonders sauberen Fotos, sondern wegen dieser Kraft. Die Wellen sind nicht einfach schön. Sie sind laut, schwer und unberechenbar. Ich stehe dort, schaue auf das Meer und merke, dass mich dieser Ort mehr packt als viele andere Stopps an diesem Tag.
Wenn du auf Snæfellsnes nicht überall halten kannst, würde ich den Leuchtturm von Malarrif nicht streichen.
Búðafoss: kurzer Wasserfall-Stopp auf dem Weg zum Kaffee
Auf dem Weg zu einer Kaffee-Rösterei halten wir noch am Búðafoss. Robert und ich laufen kurz zum Wasserfall, überzeugen uns, dass er noch da ist, und gehen danach wieder zurück zum Auto.
Das klingt jetzt lieblos, aber genau so fühlt es sich in dem Moment auch an. Wir haben auf dieser Island-Reise vorher schon einige Wasserfälle gesehen. Deshalb haut uns dieser hier nicht mehr komplett um. Da er aber direkt am Parkplatz liegt und der Fußweg nicht weit ist, ist der Stopp trotzdem okay.
Extra weit fahren würde ich dafür vermutlich nicht. Wenn man ohnehin vorbeikommt, kann man ihn mitnehmen. Wenn der Tag schon voll ist, kann man ihn auch auslassen.
Kaffeepause bei Valeria: kurz aufwärmen
Die Sehnsucht nach heißen Getränken ist inzwischen ziemlich groß. Deshalb freuen wir uns, als wir bei der Kaffee-Rösterei Valeria ankommen. Es gibt frischen Kaffee und Kakao. Zimtschnecken gibt es dieses Mal leider nicht mehr, dafür sind wir zu spät.
Trotzdem lohnt sich der Abstecher. Nicht, weil hier das nächste große Erlebnis wartet, sondern weil so ein warmer Innenraum nach Schnee, Regen, Wind und Küste einfach gut tut. Gerade bei einem Tages-Roadtrip über Snæfellsnes sollte man solche Pausen nicht unterschätzen.
Man kann natürlich versuchen, alles möglichst effizient abzufahren. Aber irgendwann ist der Kopf voll, die Schuhe sind nass und man braucht etwas Warmes in der Hand. Für uns ist Valeria genau dieser Punkt im Tag.
Súgandiseyjarviti in Stykkishólmur: letzter Blick über den Hafen





Unser letzter Stopp heißt Súgandiseyjarviti, der kleine Leuchtturm in Stykkishólmur. Hier endet unsere Tour offiziell. Von oben schauen wir auf die Hafenstadt. Mit ein bisschen Glück sieht man hier auch ein Schiff mit aufgeklappter Schnauze.
Wir sind inzwischen ziemlich satt von Eindrücken. Nicht vom Essen, sondern von Landschaft. Von Robben, Schnee, rutschigen Straßen, schwarzen Felsen, Wellen, Regen und Kaffee. Für einen Tag reicht es langsam.
Wir essen noch ein paar Burger und machen uns danach auf den Weg zurück zur Ferienwohnung.
Was ich für Snæfellsnes im Winter mitnehmen würde
Wenn du Snæfellsnes im Winter mit dem Auto erkundest, würde ich dir vor allem eins mitgeben: Plane nicht nur nach Kilometern. Auf der Karte sieht vieles nah beieinander aus. In der Realität kosten Wetter, Straßenverhältnisse, Fotostopps und kurze Pausen mehr Zeit, als man vorher denkt.
Fahr vorsichtig. Wirklich vorsichtig. Auch mit Geländewagen und Mini-Spikes kann eine Kurve plötzlich unangenehm werden. Unsere Rutschpartie zur Búðakirkja ist kein theoretischer Warnhinweis, sondern ein Moment, der mir noch länger im Kopf bleibt.
Geh trotzdem raus, auch wenn es regnet. Viele Orte wirken gerade durch dieses ungemütliche Wetter so, wie man Island später in Erinnerung behält. Gatklettur und Malarrif wären bei blauem Himmel sicher auch gut gewesen, aber der Regen, die dunklen Felsen und die Wellen passen hier einfach zusammen.
Unterschätze außerdem nicht, wie viel es auf der Halbinsel zu sehen gibt. Ein Tag funktioniert, wenn man früh startet und bereit ist, manche Stopps kurz zu halten. Zwei volle Tage wären entspannter. Dann kann man an einzelnen Orten länger bleiben, bei schlechtem Wetter flexibler reagieren und muss nicht alles in einen Tag pressen.
Und ganz praktisch: Toiletten, warme Getränke und trockene Kleidung sind auf so einem Roadtrip keine Nebensache. Sie entscheiden ziemlich direkt darüber, ob man den Tag genießt oder irgendwann nur noch durchhält.
Warum Snæfellsnes für uns gut funktioniert
Snæfellsnes zeigt an einem Tag erstaunlich viel von dem, was Island ausmacht. Nicht alles, natürlich. Aber genug, um zu verstehen, warum diese Halbinsel so oft empfohlen wird. Für uns ist sie wirklich Island im Taschenformat: Tiere, Küste, Schnee, schwarze Kirchen, Leuchttürme, Wasserfälle, kleine Orte und Natur, die manchmal schön ist und manchmal einfach nur stärker als man selbst.
Am nächsten Tag fahren wir schon wieder Richtung Flughafen, übernachten noch einmal im Lighthouse Inn, laufen bei Sturm umher und besuchen die Blue Lagoon. Warum ich die Secret Lagoon bevorzuge, erzähle ich an anderer Stelle.
Für diesen Tag bleibt vor allem hängen: Snæfellsnes lohnt sich auch mit begrenzter Zeit. Vielleicht sogar gerade dann, weil man merkt, wie viel Island auf relativ engem Raum möglich ist. Aber man sollte die Halbinsel nicht unterschätzen. Weder landschaftlich noch wettertechnisch.
Reisezeitraum: Vom 21.02.2025 bis zum 02.03.2025, Tag 9 (01.03.2025)
Mehr Lust auf Island? Dann sieh Dir auch diese Beiträge an!
Unsere Island-Reise im Winter: Route, Eindrücke und was wir daraus mitnehmen
Du planst einen Island Roadtrip im Winter? Dann rechne mit Regen, teuren Snacks, rutschigen Straßen und Plänen, die nicht aufgehen. Genau daraus wurde bei uns aber eine Reise, die hängen bleibt. Von Reykjavík bis Snæfellsnes, mit Gletscher, heißen Quellen und genug „gut, dass wir angehalten haben“-Momenten.
Ein Tag auf Snæfellsnes mit Robben, Schnee und hohen Wellen
Du hast nur einen Tag auf Snæfellsnes? Dann nimm warme Sachen mit, fahr langsam und steig trotzdem aus. Robben, schwarze Kirche, rutschige Straßen und Wellen, die man nicht kleinreden kann. Genau darum geht es in diesem Beitrag.
Zum Eldborg-Krater durch Lavafeld und Lavahöhlen
Du läufst beim Eldborg nicht einfach kurz zu einem Krater. Du kämpfst Dich durch moosiges Vulkanfeld, Wind und Regen und stehst am Ende an einem Ort, der anders wirkt als viele bekannte Spots in Island. Warum gerade diese Wanderung hängen bleibt, liest Du im Beitrag.
Snæfellsnes im Winter: Was dich unterwegs erwartet
Du fährst mit uns durch Schnee, rutschige Stopps und einen Krater, der im Winter nicht ganz liefert, bis am Ende dieses Ankommen wartet, das man nach einem langen Reisetag braucht. Warum uns die Snæfellsnes-Halbinsel trotzdem direkt gepackt hat, liest Du im Beitrag.
Secret Lagoon oder Blue Lagoon? Unser Island-Vergleich
Du überlegst, ob auf Island wirklich immer die Blue Lagoon sein muss? Nach Gullfoss, Geysir und Friðheimar landen wir abends in der Secret Lagoon in Flúðir und merken schnell, warum sich dieser Stopp für uns deutlich richtiger angefühlt hat als der große Name.
Friðheimar in Island: Tomatensuppe im Schnee
Du fährst durch Schnee und stehst vor diesem Gewächshaus bei Flúðir, aus dem warmes Licht nach draußen fällt. Eigentlich geht’s nur um Tomatensuppe. Aber genau so ein Stopp kann in Island länger hängen bleiben, als man vorher denkt.
Von Núpar nach Flúðir wollten wir eigentlich nur fahren und hatten am Ende Wasserfall, Canyon und Flugzeugwrack dabei
Du bist auf der Strecke von Núpar nach Flúðir unterwegs? Dann gibt es ein paar Spots, die Du nicht einfach vorbeiziehen lassen solltest. Welche sich wirklich lohnen und wo wir uns verschätzt haben, liest Du im Beitrag.
Vier sehenswerte Spots an Islands Südküste für einen Tag
Du musst in Island nicht jeden Tag die ganz große Nummer planen. Manchmal reichen eine Gletscherwanderung, ein Kakao-Stopp und ein paar kleine Abzweige, die erst unscheinbar wirken und am Ende genau den Reiz ausmachen. Warum das so gut funktioniert, liest Du hier.
Vatnajökull Gletscherwanderung: Eisschluchten und Eiswände
Du willst in Island mal wirklich auf Eis stehen, ohne dass du dafür ein Fitnessmonster sein musst? Bei der Vatnajökull Gletscherwanderung gibt’s Spikes, Offroad Bus und diesen Weißblau Moment zwischen Eiswänden.
Svartifoss und Diamond Beach: Basaltsäulen, waagerechter Regen und labberige Pommes
Du kennst das bestimmt, wenn Island deine Pläne einfach wegweht. Statt Gletschertour gab es bei uns waagerechten Regen und Montagsmaler an beschlagenen Autoscheiben. Warum der Tag zwischen Basaltsäulen, funkelnden Eisbrocken und labberigen Pommes trotzdem genau richtig war, erfährst du hier.
Gischt, teure Snacks und weite Landschaft: Unser Roadtrip zum Seljalandsfoss
Stell dir vor, du stehst hinter einem gewaltigen Wasservorhang und plötzlich dreht der Wind. Du bist klatschnass, aber glücklich. Ich nehme dich mit zum Seljalandsfoss, erzähle dir vom Schreck um ein verlorenes Handy und warum 25 Euro im Supermarkt schneller weg sind, als du gucken kannst. Komm mit auf die wilde Seite Islands.
E-Roller, Keramik und die beste Zimtschnecke: So holst du alles aus deinem Tag in Reykjavík raus
Du planst deinen Island-Roadtrip? Egal ob Sonne oder Regen, nimm dir Zeit für Reykjavík. Ich zeige dir, wo du die schönste Keramik findest, wie du Architektur perfekt fotografierst und warum E-Roller die Rettung sind. Komm mit auf eine ehrliche Runde voller Zimtschneckenduft und Atmosphäre!










