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Drohnenaufnahme vom Hof Becker vor der Sandfort mit Hofgebäuden, Feldern und weiter Landschaft rund um den Stellplatz

Landvergnügen bei Hof Becker vor der Sandfort mit Hofladen und Stellplatz am Feldweg

Du fährst auf den Hof, bist kurz unsicher und merkst dann sofort: Das hier ist kein Platz für dicht an dicht. Beim Hof Becker vor der Sandfort warteten auf uns Wiese, Weite und genau dieses Landvergnügen-Gefühl, was den Tag zu etwas Besonderem macht.

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Gegen 12:30 Uhr kommen wir auf dem Hof Becker vor der Sandfort an. Wir fahren direkt am Landvergnügen-Schild vorbei und stehen plötzlich auf einem großzügigen Innenhof zwischen Ställen, Wohnhaus und großer Garage. Genau so stellt man sich einen landwirtschaftlichen Hof vor.

Zuerst wissen wir nicht ganz genau, wo wir hinmüssen. Dann entdecken wir den Hofladen, schauen sicherheitshalber noch einmal in die Landvergnügen-App und klingeln anschließend am Wohnhaus. Wir werden sehr freundlich begrüßt und bekommen direkt erklärt, wo wir stehen dürfen. Genau in diesem Moment merken wir: Das hier wird besonders.

Ein Stellplatz, der nach Landvergnügen aussieht

Mal steht man bei Landvergnügen direkt neben einer Scheune, mal auf dem Hof. Hier ist es aber noch einmal eine echte Premium-Erfahrung. Als uns gezeigt wird, wo unser Platz ist, staunen wir wirklich. Wir fahren mit dem Camper an den Kuhställen vorbei, biegen auf einen kleinen Feldweg ab und sehen schließlich das Schild zu den Landvergnügen-Stellflächen.

Dann stehen wir auf einer Wiese. Um uns herum: fast nichts. Nur in der Ferne ist noch ein weiterer Camper zu sehen. Dieses Gefühl, einen echten Geheimspot gefunden zu haben, stellt sich sofort ein. Genau das ist für uns Landvergnügen. Genau das ist für uns auch Camping. Nicht dicht an dicht, nicht durchgetaktet, nicht mit Dauertrubel drumherum, sondern Ruhe, Weite und das schöne Gefühl, für einen Moment einfach ganz für sich zu sein.

Wir stellen uns so hin, dass wir die Abendsonne mitnehmen und gleichzeitig durch die Hecktüren direkt auf die Felder schauen können. Ehrlich gesagt: Viel mehr Vanlife-Moment geht kaum.

Wichtig zu wissen: Hier steht man wirklich autark

Wer hier übernachten möchte, sollte wissen, dass der Stellplatz komplett autark ist. Es gibt kein Strom, kein Wasser und keine Möglichkeit für Abwasser. Für uns ist genau das Teil des Reizes, aber man sollte vorbereitet anreisen.

Weil wir vorab mehrere trockene Tage haben, ist die Wiese problemlos befahrbar. Wäre das Wetter vorher schlechter gewesen, hätte man uns laut Hof auch rechtzeitig Bescheid gegeben. Genau diese Mischung aus guter Organisation und unkomplizierter Freundlichkeit macht die Ankunft sehr angenehm.

Hofladen, regionale Produkte und ein Stück echte Landwirtschaft

Nachdem wir stehen, schnappen wir uns Emil, den Kinderwagen und die Kamera und laufen noch einmal zurück zum Hof. Für uns wird der Hofladen netterweise noch einmal geöffnet, was wir natürlich direkt nutzen. Wir nehmen Eiskaffee, Zimtjoghurt und Grillkäse mit und freuen uns wie immer darüber, regionale und hofeigene Produkte direkt vor Ort probieren zu können.

Für uns gehört das zu Landvergnügen einfach dazu. Es geht nicht nur ums Stehen, sondern auch darum, ein Stück des Hofes mitzunehmen. Man kauft nicht einfach irgendetwas, sondern Produkte, die genau hier entstehen und keine langen Wege hinter sich haben. Fleischprodukte gibt es dieses Mal leider nicht, aber die würden wir bei einem nächsten Besuch auf jeden Fall gern noch probieren.

Zwischen Stall, Wiese und Familienmoment

Anschließend schauen wir noch in die Ställe. Für Emil ist es quasi das erste Mal, dass er eine Kuh aus der Nähe sieht, und er findet das sichtbar spannend. Danach schauen wir noch bei den Jungtieren vorbei, bevor wir zu unserem Platz auf der Wiese zurückgehen.

Dort beginnt dann genau der Teil, wegen dem wir solche kurzen Auszeiten so lieben. Wir holen Campingstühle, Tisch und Picknickdecke heraus, trinken Kaffee, essen Kuchen und machen einfach nichts weiter. Gerade das ist hier der Luxus. Kein Programm, keine To-do-Liste, kein Ausflugsdruck. Einfach nur draußen sein.

Für uns ist das an diesem Ort sogar das eigentliche Highlight: Emil liegt an der frischen Luft auf der Decke, spürt Gras und Wiese unter sich und entdeckt seine kleine Welt. Erst ist ihm das Gras nicht ganz geheuer, dann wird es plötzlich interessant.

Camping mit Baby: schön, aber nicht immer entspannt

Zum Zeitpunkt unserer Reise ist Emil knapp acht Monate alt. Vieles macht er schon erstaunlich gut mit, manches eben auch nicht. Genau wie Zuhause gibt es natürlich auch unterwegs Momente, in denen Geduld gefragt ist. Im Camper merkt man nur noch schneller, wie wenig Platz man eigentlich hat.

Das ist nichts Dramatisches, aber schon eine ehrliche Erkenntnis: Camping mit Kleinkind ist wunderschön, gleichzeitig aber auch intensiver als ein Aufenthalt zu Hause. Für uns wird bei diesem Trip zum Beispiel klar, dass wir künftig unbedingt einen kleinen Kinderstuhl im Camper brauchen. Sonst wird gerade das Essen unnötig unentspannt.

Warum dieser Platz für uns mehr ist als ein normaler Campingplatz

Viele Campingplätze sind dann gut, wenn die Lage für den Urlaub perfekt ist. Man steht dort, weil man von dort aus wandern, bummeln oder Ausflüge machen möchte. Hier ist es anders. Dieser Platz ist nicht das Mittel zum Zweck, sondern selbst das Ziel.

Wir wollen genau hier stehen und eigentlich nichts anderes machen, als genau hier zu sein. Das macht den Unterschied. Es ist authentisch, ursprünglich und angenehm reduziert. Wir können uns so hinstellen, wie es für uns passt, haben unsere Ruhe und brauchen weder Wellnessbereich noch großes Freizeitprogramm, um uns zu erholen. Für uns fühlt sich das fast besser an als mancher Campingplatz, gerade weil es so schlicht ist.

Sterne, Stille und eine etwas wilde Nacht

Was an diesem Landvergnügen-Platz erst nach Sonnenuntergang richtig auffällt: Hier gibt es kaum Lichtverschmutzung. Sobald es dunkel wird, sind die Sterne deutlich zu sehen. Dieser Moment kurz vor dem Schlafengehen ist wirklich besonders und macht den Platz noch einmal schöner.

Die Nacht selbst ist dann leicht durchwachsen, weil eine Schniefnase mitreist. Ich klettere wie ein kleiner Affe in die Dachkoje und bin ziemlich froh, dass mich dabei niemand beobachtet, denn die Leiter haben wir dieses Mal nicht dabei. Am nächsten Morgen endet die Nacht mit kleinem Sonnenschein an Bord entsprechend früh, ungefähr gegen 7:00 Uhr. Beim Abstieg frage ich mich kurz ernsthaft, wie ich da am Abend überhaupt hochgekommen bin. Glücklicherweise geht alles gut.

Frühstück draußen im März

Nach einem Morgen-Nap von Emil und Stella und einem kurzen Drohnenflug heißt es dann: Frühstück machen. Und auch das fühlt sich hier direkt besonders an, weil wir zum ersten Mal in diesem Jahr draußen frühstücken können. Es gibt Pancakes, Toast und Rührei, alles unter freiem Himmel zubereitet.

Die Sonne scheint, der Platz ist ruhig, und selbst Emil scheint das ziemlich gut zu gefallen. Genau solche Morgen sind es, die aus nicht einmal 24 Stunden das Gefühl eines kleinen Urlaubs machen.

Für wen sich der Hof Becker vor der Sandfort lohnt

Für uns ist dieser Hof ein idealer Landvergnügen-Stellplatz für alle, die genau dieses ursprüngliche Gefühl suchen. Besonders Einsteiger bekommen hier sehr gut mit, was Landvergnügen eigentlich ausmacht: ein freundlicher Hof, regionale Produkte, ein authentischer Einblick in die Landwirtschaft und ein Stellplatz, auf dem man autark und fast allein auf einer Wiese steht.

Wer Komfort im klassischen Sinn sucht, ist hier vermutlich nicht richtig. Wer aber Ruhe und Atmosphäre und dieses besondere Gefühl von „Wir haben gerade einen richtig guten Ort gefunden“ mag, dürfte sich hier sehr wohlfühlen.

Unser Fazit

Würden wir wiederkommen? Definitiv. Der Hof Becker vor der Sandfort ist für uns genau die Art von Landvergnügen-Platz, die lange positiv im Kopf bleibt. Nicht wegen spektakulärer Attraktionen, sondern weil hier alles so stimmig ist: die Freundlichkeit, die Weite, die Ruhe, der Hofladen, die Tiere und das Gefühl, für einen kurzen Moment komplett raus zu sein.

Dieser Trip dauert nicht einmal 24 Stunden und fühlt sich trotzdem wie ein kleiner Urlaub an. Genau das macht ihn für uns so wertvoll.

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