
E-Roller, Keramik und die beste Zimtschnecke: So holst du alles aus deinem Tag in Reykjavík raus
Du planst deinen Island-Roadtrip? Egal ob Sonne oder Regen, nimm dir Zeit für Reykjavík. Ich zeige dir, wo du die schönste Keramik findest, wie du Architektur perfekt fotografierst und warum E-Roller die Rettung sind. Komm mit auf eine ehrliche Runde voller Zimtschneckenduft und Atmosphäre!
Egal, ob in Reykjavík gerade die Sonne scheint oder der typisch isländische Regen peitscht, wer einen Tag in der nördlichsten Hauptstadt der Welt verbringt, sollte sich ein paar Highlights nicht entgehen lassen. Wir sind am zweiten Tag unserer Island-Reise und haben gerade unseren Toyota Landcruiser in Keflavík abgeholt. Dass so viel Technik in einem Auto verbaut sein kann, begeistert mich als Technik-Fan sofort. Unser Basecamp ist das Fosshotel Baron, das fast direkt an der Küste liegt. Nur eine Häuserreihe trennt uns von der Promenade. Ein praktischer Tipp für alle mit Mietwagen: Wir parken direkt am Hotel und bekommen als Gäste einen vergünstigten Tarif, so ist auch das Parken mit einem großen Geländewagen völlig stressfrei.








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Architektur und Meeresbewohner an der Promenade
Wir haben etwa vier Stunden Zeit, um die Stadt zu erkunden. Der Regen begleitet uns, aber wir sind optimistisch. Unser erster Stopp ist die Skulptur „Sólfar – Die Sonnenfahrt“. Das Stahlgebilde erinnert an ein Wikingerschiff oder ein Gerippe, das Richtung Wasser zeigt. Nur fünf Minuten vom Hotel entfernt erleben wir hier fast schon Zauberei: Die Sonne bricht für einen kurzen Moment durch die dichten, grauen Wolken.
Von dort laufen wir weiter zum Konzerthaus Harpa. Die Architektur ist eine Hommage an die sechseckigen Basaltsäulen, die entstehen, wenn heiße Lava auf kaltes Meerwasser trifft. Ein kleiner Geheimtipp für den Blick hinter das Gebäude: Im kristallblauen Wasser am Kai lassen sich mit etwas Glück Seesterne entdecken. Wer die Harpa fotografieren will, ohne die üblichen Touristenmassen im Bild zu haben, sollte die großen Felsen an der Promenade unscharf in den Vordergrund rücken. Das unterstreicht den rauen Look des Gebäudes perfekt.
Mit dem E-Roller durch das Herz der Stadt
Da die Zeit drängt, steigen wir auf E-Roller um. Das ist die perfekte Lösung, um in kurzer Zeit viel zu sehen. Wir rollen am Landesparlament vorbei, passieren den kleinen Musikpavillon und drehen eine Runde am Stadtsee Tjörnin. Zurück in der Innenstadt wartet das wohl bekannteste Wahrzeichen: die Hallgrímskirkja. Auch hier spiegelt die Architektur die wilde Natur Islands wider. Wir suchen kurz im beeindruckenden, schlichten Innenraum Unterschlupf, da der Regen wieder stärker wird.
Danach zieht es uns in die berühmte Rainbow Street. Die bunten Farben auf dem Asphalt sind ein toller Kontrast zum grauen Himmel. Hier finden sich wunderschöne, kleine Läden, in denen wir am liebsten meine komplette Küchenausstattung gegen die stylische isländische Keramik austauschen würde. Vor allem die handgemachten Tassen und Schüsseln haben es uns angetan.
Zimtschnecken und Kaffeepause am Fenster
Einen Ort darf niemand in Reykjavík verpassen: Brauð & Co. Der Duft nach frischem Gebäck zieht einen förmlich in den bunten Laden. Wir holen uns die berühmten Zimtschnecken als Proviant für die Weiterreise. Um uns richtig aufzuwärmen, kehren wir danach im Café „Wake and Bake“ in der Barónsstígur ein. Es ist herrlich wuselig und eng. Wir ergattern einen Platz direkt am Fenster, hängen unsere nassen Jacken an die Garderobe und atmen bei einem Cappuccino erst einmal tief durch. Es gibt kaum etwas Besseres, als dem Regen draußen zuzusehen, während man im Warmen sitzt.
Was wir beim nächsten Mal anders machen
Rückblickend hätten wir gerne noch mehr Zeit gehabt. Das Wal-Museum und die berühmten Graffitis der Stadt stehen für das nächste Mal fest auf der Liste. Ein wertvoller Hinweis für alle Nordlicht-Jäger: Wenn ihr die Aurora in Natura verpasst oder nur flüchtig seht, ist das „Aurora Reykjavík – Northern Lights Center“ eine super Alternative. Dort gibt es eine „Sicherheitsgarantie“, die Lichter zumindest digital in voller Pracht zu erleben.
Reykjavík ist ein wunderbarer Ort, an dem man locker zwei volle Tage verbringen kann, um sich durch die Cafés zu schlemmen und in Design-Shops zu stöbern. Wer die wichtigsten Spots effizient abklappern möchte, findet hier unsere Route auf Google Maps: https://maps.app.goo.gl/AW19Q9p6xCydAcWC6
Den ausführlichen Bericht zu unserem weiteren Roadtrip, bei dem wir noch deutlich nasser werden, findet ihr bald ebenfalls hier auf dem Blog.
Reisezeitraum: Vom 21.02.2025 bis zum 02.03.2025, Tag 1 (21.02.2025)
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